Zahlreiche Wühlmausbekämpfungsmittel werden im Fachhandel angeboten. Zudem wimmelt es im Internet an Seiten mit Wühlmausbekämpfungsmaßnahmen. Zahlreiche Mittel und Maßnahmen besitzen jedoch nur eine begrenzte oder gar keine Wirkung für die Reduzierung von Wühlmäusen im Garten oder den Gartenbeeten. Die Wühlmausbekämpfung kann recht zeitaufwendig sein und erfolgt in der Regel über einen längeren Zeitraum. Verlassene Wühlmausgänge werden in der Folgezeit auch gerne von Feldmäusen bezogen. Es kann mehrere Jahre dauern, bis die verwaisten Erdgänge der Wühlmäuse von alleine einfallen.
Als allererste Maßnahme muß bei der Wühlmausbgekämpfung feststellt werden, ob die Verursacher der Erdhügel im Garten tatsächlich Wühlmäuse sind. Ein wichtiges Indiz sind Fraßschäden an Gartenpflanzen, in deren Folge die Pflanzen absterben. Hiervon können Sträucher, Blumen, Blumenzwiebeln und sogar Bäume betroffen sein. Wichtig ist, daß man Maulwürfe als Erdhügelverursacher ausschließen kann, da diese unter Naturschutz stehen. Das jagen und fangen von Maulwürfen ist daher verboten.
Zu den zahlreichen bekannten Wühlmausbekämpfungsmaßnahmen gehören verschriebene Vertreibungsmittel, Giftköder und Wühlmaufallen. Die erfolgreichsten Wühlmausbekämpfungsmittel sind dabei die Freßköder und verschiedene Wühlmausfallen. Die Wirkung von Giftködern ist während des Winters am erfolgsversprechendsten.